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Eigene Publikationen

Arbeits- und Diskussionspapiere

Klimaangepasste Logistik – Szenarien Landmanagement

Welche Herausforderungen durch den Klimawandel sind für die Logistikbranche in einer Region von zentraler Bedeutung? Und wie ließe sich durch ein integriertes Landmanagement die Resilienz in der Logistik sowohl auf unternehmerischer als auch auf regionaler Ebene erhöhen? Das Projekt KlimaLogis identifiziert Betroffenheiten und Best Practice Lösungen, um darauf aufbauend im partizipativen Diskurs mit relevanten Akteuren aus Privatwirtschaft, Regional- und gemeindlicher Bauleitplanung sowie Wirtschaftsförderung Instrumente und Szenarien zur Klimaanpassung zu entwickeln und zu kommunizieren. Ein Element im Projekt ist ein Set von Szenarien, mit dem Entwicklungsperspektiven ausgelotet werden.

Erschienen:06.2018
Autoren:Helga Kanning, Bianca Richter-Harm
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Hochschulen und Nachhaltigkeit

Schon die 1992 auf der Konferenz in Rio de Janeiro von der internationalen Staatengemeinschaft verabschiedete ‚Agenda 21‘ hat den Hochschulen eine besondere Verantwortung für die Gestaltung nachhaltiger Entwicklungsprozesse zugesprochen. Konsens besteht darüber, dass eine nachhaltige Entwicklung nur als partizipativer Prozess gestaltet werden kann. Der Ruf nach einer Stärkung und Beteiligung der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen zieht sich wie ein roter Faden durch die Agenda 21 (BMU o.J.). Explizit werden neun verschiedene Gruppen hervorgehoben, die einer besonderen Stärkung bedürfen. Hierzu gehören u.a. die Kommunen
(Kap. 28), die Privatwirtschaft (Kap. 30) sowie Vertreter aus Wissenschaft und Technik (Kap. 31). Weitergehend werden für „Die Wissenschaft im Dienst einer Nachhaltigen Entwicklung“ konkrete Maßnahmen ausgeführt (Kap. 35).

Erschienen:05.2018
Autoren:Helga Kanning
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Nachhaltige Raum- und Regionalentwicklung

Im vorliegenden Papier wird die Frage behandelt, was eine nachhaltige Regionalentwicklung kennzeichnet. Dieses stellt auch eine Grundlage für die weiterführende Frage dar, welche Rolle Hochschulen bei der Gestaltung von Nachhaltigkeit auf regionaler Ebene leisten können.

Erschienen:04.2018
Autoren:Helga Kanning
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Reallabore aus planerischer Perspektive

Reallabore erlangen im nationalen und internationalen Diskurs auch aus planerischer Sicht zunehmend an Bedeutung (vgl. z.B. Augenstein et al. 2016; Hahne/Kegler 2016)1. National wurde die Diskussion um die innovativen Forschungsformate im Kontext der Transformationsforschung2 insbesondere durch das Hauptgutachten „Welt im Wandel: Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU 2011) angestoßen, in dem der WBGU auf die besondere Rolle der Wissenschaft hinweist, um wissensbasierte gesellschaftliche Suchprozesse zu einer nachhaltigen Entwicklung durch Forschung und Lehre gezielt zu unterstützen und damit eine zentrale Position in der großen Transformation einzunehmen. Hiermit verbunden wird eine transdisziplinäre und transformative Nachhaltigkeitsforschung eingefordert (Schneidewind/Singer-Brodowski 2013, 2015), mit einem besonderen Fokus auf der städtischen Ebene (Schneidewind/Scheck 2013; WBGU 2016). Daneben gibt es auch international eine Vielzahl weiterer Ansätze, die Überschneidungen mit dem Reallaboransatz aufweisen bzw. auf denen dieser z.T. aufbaut, wie living lab, sustainable living lab, urban transition/living lab etc. (zum Vergleich mit Reallaboren siehe Schäpke et al. 2017, 28ff; Schäpke et al. 2018a). Auch in anderen Bereichen wird der Laborbegriff derzeit geradezu inflationär und unspezifisch verwendet.

Erschienen:03.2018
Autoren:Helga Kanning
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Wissenstransfer, Third Mission und Optionen für Nachhaltigkeitstransfe

Gesellschaftliches Engagement und Wissenstransfer von Hochschulen in Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik sind in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus wissenschaftspolitischer Aufmerksamkeit gerückt (vgl. WR 2016a, 5). Doch ist die Diskussion um den Transfer von Wissen aus Hochschulen nicht neu. Bereits seit den 1980er Jahren wird diskutiert, dass Hochschulen über ihre Kernaufgaben Lehre und Forschung hinaus weitergehende gesellschaftliche Aufgaben erfüllen sollen. Nach § 2, Abs. (7) des deutschen Hochschulrahmengesetzes (HRG) gehört die „Förderung des Wissens- und Technologietransfers“ heute explizit zur ‚dritten‘ Aufgabe (‚Third Mission‘) von Hochschulen. Diese wird neben Forschung und Lehre als eine Kernaufgabe betrachtet (WR 2016a, 5 mit Bezug auf WR 2013, 25).

Erschienen:02.2018
Autoren:Helga Kanning, Bianca Richter-Harm
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Reallabore der Praxisakteure – Merkmale und methodische Herausforderungen

Während der Arbeit im Verbundforschungsprojekt „Die re-produktive Stadt“ reflektierten Wissenschaftler und Praxispartner ihre Rollen und die Struktur des Arbeitsprozesses. Dabei wurden wir auf eine Besonderheit aufmerksam: Die Koordination des Verbundprojektes liegt bei einem Praxispartner, dem Verein ‚Energieavantgarde Anhalt e. V.‘ (EAA). Die dort angestellte Koordinatorin ist zwar als wissenschaftliche Mitarbeiterin ausgewiesen, vertritt im Projekt aber explizit auch die Interessen des Vereins und die regionaler Akteure. Damit hat sie primär die Suche nach praktikablen Vorgehensweisen für eine nachhaltige Stadtentwicklung unter Nutzung erneuerbarer Energien und hoher Ressourceneffizienz im Blick. Eine besondere Herausforderung stellt in dieser Konstellation die für transdisziplinäre Forschung erforderliche Wissensintegration dar, d.h. die Verbindung von praktischem und theoretischem, wissenschaftlich fundiertem Wissen, die in transdisziplinären Forschungssettings üblicherweise von Wissenschaftspartnern koordiniert wird4.

Erschienen:01.2018
Autoren:Helga Kanning, Babette Scurrell
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